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Charity-Radtour zum Internationalen Tag der Genossenschaften für Hilfsprojekt der DESWOS in El Salvador

Spendenaktion von Esslinger Genossenschaften


Bei strahlendem Sonnenschein, starkem Regen und bester Laune fuhren die 40 RadlerInnen die Geno-Tour.

Kirchheim/Teck, 07.07.2012
Gemeinschaft, gemeinsam etwas bewegen, gemeinsam Großes gestalten  – so lautet das Motto der Genossenschaften aus der Region mittlerer Neckar für die Charity-Rad­tour zugunsten eines Hilfsprojekts der DESWOS zum diesjährigen Genossenschaftstag 2012.


Mit ihrer Genossen­schafts-Radtour, kurz Geno-Tour, feiern sie heute den Internationalen Genos­senschaftstag. Die­ser Tag erfährt im Jahr 2012 eine besondere Bedeutung, weil die Vereinten Nationen das ganze Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen hat.

Die Geno-Tour ist eine gemeinsame Aktion der Genossenschaften aus der Region mittlerer Neckar, darunter die Wohnungsbaugenossenschaft Esslingen. Für jeden geradelten Kilometer spenden die Genossen­schaften einen Betrag für ein Hilfsprojekt der DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. in Jutiapa, El Salvador.

Es ist ein Projekt mit Landfrauen im Norden El Salvadors. Sie leben mit ihren Familien in baufälli­gen Hütten, meist ohne hygienische Toiletten, ohne Strom und fließendes Wasser in großer Armut. Sicher zu wohnen, ist ihnen das dringendste Anliegen, denn im Jahr 2001 zerstörte ein schweres  Erdbe­ben die meisten Hütten. Die Frauen gründeten die Genossenschaft Asociación Cooperativa de Ahorro y Crédito Mujeres Solidarias (ACAMS) mit dem Ziel, das Leben der ganzen Familie zu verbessern. Gemeinsam liehen sie sich Geld von einer Bank, investierten in Gemüseanbau sowie in Kleingewerbe. Vor ein paar Jahren starteten die Frauen mit Hilfe der DESWOS den Bau von Wohnhäusern nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.

Nach einer sehr erfolgreichen Pilotphase wird in 2012 in der kleinen Ortschaft Jutiapa in der Region Las Cabañas ein weiteres Hausbauprojekt für Mitglieder von ACAMS beginnen.

60 Häuser mit integrierten Kochstellen, Waschstellen und Toiletten werden errichtet. Die Häuser werden erdbebenresistent und ökologisch nachhaltig gebaut. Die Familien tragen, natürlich ihrem Einkommen angepasst, ihren Kredit bei der Genossenschaft zurück. Diese Rückzahlungen bilden einen Fonds, aus dem weitere Häuser gebaut werden können.