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Techem unterstützt Trinkwasserprojekt in Indien mit 10.000 Euro

Sauberes Wasser und Solarenergie für indische Bergdörfer


v.l.n.r. DESWOS-Schirmherr Ulrich Wickert, DESWOS-Generalsekretär Georg Potschka, Techem-Geschäftsführer Hans-Lothar Schäfer
Berlin, 04.11.2009 – Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der DESWOS wird das 40-jährige Bestehen der Fachorganisation gewürdigt. Die Techem GmbH, ein weltweit führender Ener­giedienstleister, unterstützt das Jubiläumsprojekt der DESWOS, bei dem 40 Fa­milien in den Nilgiris-Bergen Indiens umfassende Hilfe geleistet wird.

Sie gehören zu 162 Familien des Paniya-Stammes, der in den 2.000 Meter hohen Bergen sehr isoliert lebt und hilfsbedürftig ist. Jedes Jahr verlieren die Menschen durch Monsunre­gen ihre Unterkünfte. Besonders betroffen sind immer die ärmsten Familien, denn sie woh­nen in einfachen Hütten, ohne Wasser und Strom, oft in den für eine Besiedlung kaum ge­eigneten Gebieten. Da ist es sinnvoll, den Bau der einfachen Häuser so zu verbessern, dass sie den Unwettern trotzen. Im 40. Jubiläumsjahr der DESWOS, hilft die Fachorganisation der Wohnungswirtschaft 40 Familien vom Stamm der Paniyas, in Selbsthilfe stabi­lere Häuser zu bauen.

Techem fördert gleich mehrere Dörfer der Paniyas durch gemeinschaftliche Infrastruk­tur­maßnahmen. So wird etwa die Trinkwasserversorgung durch den Bau von Brunnenanla­gen gewährleistet. Die Brunnen werden mit Pumpen, Filtern und Wasserspeichern ausgestattet und mit überirdisch verlegten Leitungen in die Häuser geführt. Endlich erhält jede Familien in Zukunft sauberes Trinkwasser.

Die Spende von Techem ermöglicht außerdem die Installation solarer Straßen- und Platzbe­leuchtungen. Das ist ein große Errungenschaft, den Menschen fernab von öffentlichen Strom­netzen endlich Licht in die dunklen Häuser zu bringen. So werden auch die Bildungs­bemühungen der Menschen, vor allem der Kinder und Jugendlichen unterstützt.

Es ist auch ein Beitrag zur Sicherheit auf den bergigen Wegen und zum Schutz vor wilden Tieren. Die Wartung der Solaranlagen erfordert wenig Aufwand. Technisch verständige Ju­gendliche werden vom Projektpartner der DESWOS geschult. Die Kosten werden über kleine Gebühren auf die Nutzer umgelegt. Bei allen Maßnahmen sind die Familien aktiv beteiligt.