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Dr. Klein & Co. und Hypoport schaffen mit 10.000 Euro Neues Zuhause in Tansania

DESWOS hilft Alleinerziehenden und ihren Kindern


v.l.n.r. DESWOS-Schirmherr Ulrich Wickert, Hypoport-Vorstand Prof. Dr. Thomas Kretschmar, DESWOS-Generalsekretär Georg Potschka
Berlin, 04.11.2009 –  Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der DESWOS wird das 40-jährige Bestehen der Fachorganisation gewürdigt.  Die Dr. Klein & Co. und Hypoport fördern ein Projekt in Tansania, das allein erziehenden Müttern und ihren Kindern ein neues Zuhause ermöglicht.

Die Frauen in Tansania haben es besonders schwer, weil sie von ihren Ehemännern ohne Rücksicht auf die gemeinsamen Kinder verlassen wurden oder deren Ehemänner an AIDS verstor­ben sind. Völlig unversorgt, leben viele von ihnen in katastrophalen Wohnverhältnis­sen. Die DESWOS und ihr tansani­scher Projektpartner, die Evangelisch Lutherische Diözese in Arusha, haben sich dieser Frauen angenommen und ein genossenschaftlich orientiertes Hausbauprojekt entwickelt.

Nach zwei erfolgreichen Vorläuferprojekten werden jetzt in einer dritten Phase weitere drei Siedlungen mit 72 Häusern errichtet. Die Häuser bestehen aus drei Räumen und einem au­ßen liegenden Wasch- und Toilettenhäuschen. Krankheiten durch mangelnde Hygiene kön­nen so verhindert werden. Jedes Haus erhält einen Trinkwasser- und Stromanschluss. In den drei Siedlungen entstehen auch Gemeinschaftshäuser, das die Frauen unter Anleitung von Hand­werkern sogar selbst bauen. Dort werden tagsüber die Kinder betreut, wenn ihre Mütter ar­beiten gehen. Abends nutzen es die Frauen für Weiterbildungskurse, auch als Treffpunkt für Feste oder auch für ihre Spar- und Kreditgruppe namens SACCOS. Das SACCOS ist für sie ein wertvolles Instrument der Selbsthilfe geworden. Sie haben sie gegründet, um gemein­schaftlich Sparen zu lernen, um das Ersparte für Kleinkredite einzusetzen oder auch um da­mit weiteren Alleinerziehenden ein eigenes Zuhause zu ermöglichen. Denn für ihr Haus leisten sie feste Rückzahlungen, die in einen revolvierenden Solidarfonds fließen.

Immerhin hat der Solidarfonds bis heute den Bau von weiteren acht Häusern ermöglicht.