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Ista finanziert Solaranlage für Schulküche mit 15.000 Euro in Kabul, Afghanistan

Endlich Mittagessen in Mädchengymnasium Jamhuriat


(v.l.n.r. DESWOS-Schirmherr Ulrich Wickert, ista-Geschäftsführer Peter Ruwe, DESWOS-Generalsekretär Georg Potschka)
Berlin, 04.11.2009 – Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der DESWOS wurde das 40-jährige Bestehen der Kölner Fachorganisation gewürdigt. Der Energiedienstleister ista fördert die Projektarbeit der DESWOS erneut mit einem Betrag von 15.000 Euro zum Aufbau einer Solarküche in Kabul, Afghanistan. 

Bildung für Mädchen ist sehr wichtig, vor allem in Ländern wie Afghanistan. Noch wichtiger ist es, wenn auch Mädchen aus finanziell ärmeren Familien zur Schule gehen können. Das ist beim Wirtschaftsgymnasium Jamhuriat jetzt der Fall. Das Gymnasium ist die einzige weiterführende Schule in Kabul, die Mädchen in Wirtschaftsfächern unterrichtet. Jahrelang hielten die Taliban die Schule geschlossen. Erst mit der Hilfe deutscher Diplomatie wurde sie 2002 wieder geöffnet und hat seitdem großen Zuspruch. Seitdem es auch ein Mittagessen geben wird, haben auch Mädchen aus ärmeren Familien eine Chance auf Bildung. Denn bisher hielten die Eltern sie zuhause, weil sie ihnen den sehr langen Schulweg aus den entlegenen Regionen um Kabul ohne eine Mahlzeit ersparen wollten.

Zurzeit gehen 1.300 Schülerinnen zum Unterricht. Etwa 700 Mädchen, die aus sehr armen Familien stammen, mussten mittags aus der Schulküche versorgt werden. Bisher wurde zum Kochen teures Gas oder Holz verwendet. Im holzarmen Afghanistan ist dies ein großes Beschaffungsproblem.

Ista und der DESWOS war es wichtig, die Schülerinnen über Mittag gut zu versorgen und damit indirekt auch die Bildungsbemühungen für Mädchen in Afghanistan zu unterstützen. Gleichzeitig sollte aber auch Lösungen energiesparenden Kochens gefunden werden. Die Lösung war die Installation einer Solarküche mit Dampferzeugung.

Ista hat mit seiner Spende dazu beigetragen, dass jetzt ein Trägergerüst auf dem Dach mit Parabolspiegeln installiert werden kann, der einen Dampfkocher für die Schulküche in Betrieb setzt. Endlich kann auch den Schülerinnen des Gymnasiums eine warme Mahlzeit pro Tag ausgeteilt und damit auch Bildung gefördert werden.