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Wie die Hilfe der DESWOS ankommt

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Ein großer Schritt nach vorn
T.J.P.S. Vardhan, Leiter der Partnerorganisation SIDUR (Society for Integrated Development in Urban & Rural Areas), Hyderabad, Andhra Pradesh, Indien

"Ich freue mich, einmal unsere Einschätzung und Bewertung der Zusammenarbeit mit der DESWOS darzustellen. Die internationale Kooperation ist für uns ein großer Schritt nach vorne mit vielen positiven Aspekten: Sie bringt Transparenz und Professionalität in die Entwicklungsarbeit und ist nicht korrupt, wie viele unserer indischen Programme. Mit der DESWOS kamen wir über ein großes Wiederaufbauprogramm für die Opfer eines Wirbelsturms zusammen, für das ich der indische Koordinator war. Mir gefiel die Art, wie die DESWOS mit Problemen umging und dass sie sich auch in schwierigen Situationen flexibel zeigte. Am Anfang waren wir ein bisschen enttäuscht, dass es so lange dauerte, bis unser gemeinsames Projekt bewilligt wurde. Später aber haben wir diesen Schritt der Zusammenarbeit nie bereut. Die Gelder kamen pünktlich und wir verständigten uns schnell über Probleme. Auch die Hilfestellungen für die Projekte gefallen mir, es gibt gute und qualifizierte Ratschläge.
Unser Hausbauprojekt für verarmte Weber wird in Chirala am Golf von Bengalen durchgeführt. Ich vermittele dabei zwischen den Webern, der örtlichen Verwaltung, der Zentralregierung und der DESWOS und halte die Fäden für das Gesamtprojekt zusammen. Die beiden Siedlungen mit 200 Familien sind nahezu fertig. Wir installieren neue Webstühle in den Häusern und organisieren die Weber in einer Genossenschaft. Es ist nicht leicht, alle diese Arbeiten zu einem gemeinsamen großen Werk zusammenzuführen. Ich bin froh, dass es ein Telefon gibt und die wichtigen Entscheidungen schnell mit der DESWOS abgesprochen werden können. Der DESWOS sende ich meine Glückwünsche zum 35-jährigen Bestehen und wünsche den KollegInnen alles Gute."


Zeichen setzen
S. Cletus Babu, Projektleiter von Social Change And Development (SCAD) im Projekt Nellai District, Tamil Nadu, Indien

"Unsere Gruppe SCAD arbeitet im Tirunelveli District in Südindien. Seit 14 Jahren kümmern wir uns um die Vergessenen und Unterprivilegierten, die Unberührbaren, die Zigeuner, die Leprakranken, die Landlosen, die Salinenarbeiter oder die Palmweinzapfer. Für etwa 20.000 Menschen organisieren wir in unserer Region Bildung, Gesundheit und Gemeinwesenentwicklung. Die Menschen hier leben von niedrigsten Löhnen und in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen. Es sind verarmte und ausgebeutete Existenzen, die von der Hand in den Mund leben – von der Gnade der Grundbesitzer oder der Geldverleiher abhängig. Sie wohnen in Strohhütten oder in aufgeschichteten Lehmhaufen mit einem Grasdach. Jeder Sturm oder Regen oder im Sommer der Funken eines Feuers kann sie obdachlos machen.
Da wir die Mühsal dieser Menschen kennen, haben wir uns an die DESWOS gewandt, um die Leute zu aktivieren, sich durch Selbsthilfe bessere Behausungen zu schaffen. Im Jahre 1993 hatten wir unser erstes gemeinsames Programm für Leprakranke, die sich mit der Hilfe einer Maurerkolonne 52 kleine Häuschen bauten. Dann, von 1998 an, haben wir ein weiteres Programm mit 200 Häusern aufgelegt. Die maßgeblichen Akteure auf den Dörfern sind die Frauengruppen. Sie organisierten die Treffen und entschieden dann über die Kriterien für die Aufnahme ins Programm, sie gründeten Spar- und Kreditvereine. Sie überwachten schließlich den Hausbau, die Eigenleistungen der Familien und die gerechte Vergabe der Finanzmittel. Unser Team, bestehend aus Projektleiter, Koordinator, Bauingenieur und Sozialarbeiterin, besuchte im Wechsel die Dörfer, in denen unser Programm durchgeführt wurde.
Die DESWOS hat uns neben der finanziellen Hilfe auch durch Beratung beim Bauprozess angeleitet und unterstützt. Dennoch hat sie uns bei der Durchführung des Programms ganz ausdrücklich die Verantwortung und Entscheidungsfreiheit gelassen. Das hat uns alle sehr motiviert, das Programm zum Erfolg zu bringen. Die DESWOS hat mit den Häusern in dieser Region ein Zeichen gesetzt. Die SCAD und die Projektteilnehmer sind der DESWOS für die großzügige Hilfe und die Unterstützung in unserer gemeinsamen Sache dankbar – da wir den Obdachlosen ein sicheres Obdach schaffen können."


Hilfe zur Selbsthilfe
Pater Ghirmai Abraha, Zisterzienser, Projektpartner in Asmara, Eritrea

"„Ich kenne die DESWOS über Herrn Fritz Graf, Rechtsanwalt und Mitglied des Philisterzirkels "CV Alte Herren" in Osnabrück. Als ich mich 1994 zu Studienzwecken längere Zeit in Osnabrück aufhielt, gab es ein Gespräch im Büro von Herrn Graf. Der frühere Generalsekretär der DESWOS, Dr. Dieter Baldeaux, und einer seiner Mitarbeiter waren ebenfalls dort. Wir sprachen über unser Landwirtschaftsprojekt in Keren (Eritrea). Die DESWOS war daran sehr interessiert, da Eritrea 1994 nach dem 30jährigen Bürgerkrieg mit Äthiopien gerade erst unabhängig wurde. Kurz nach dem Gespräch in Osnabrück wurde eine DESWOS-Mitarbeiterin nach Eritrea entsandt, um Informationen aus erster Hand zu bekommen und um sich selbst einen persönlichen Eindruck von der Situation vor Ort zu verschaffen. Bis heute haben wir viel erreicht: Die Instandsetzung der Bewässerungsanlagen ist fast abgeschlossen und es gibt schon sichere Anzeichen dafür, dass sich die völlig zerstörten Felder langsam wieder erholen. Was bleibt, ist die allgemeine Wasserknappheit. Um das Wasserproblem zu lösen, müssen wir in den Trockenzonen zukünftig mehr Bewässerungsmaßnahmen durchführen. Ein anderes Projekt, das die DESWOS erfolgreich durchgeführt hat, war der Bau einer Grundschule in einem Dorf 70 km südlich von der Landeshauptstadt Asmara. Meine Erfahrungen mit der DESWOS sind sehr gut. Was mich wirklich beeindruckt, ist die direkte und unbürokratische Art der Zusammenarbeit. Die DESWOS ist dort, wo Hilfe nötig ist. Die Art, mit der sie mit ihren Projektpartnern umgeht, ist beispielhaft. Für die DESWOS sind die ausländischen Projektorganisationen gleichwertige Partner. Wir werden auch als solche betrachtet. Die Zusammenarbeit mit der DESWOS ist partnerschaftliches Arbeiten. Ich habe zwar keine echten Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Organisationen, aber die Arbeitsweise der DESWOS ist einfach, unkompliziert und dennoch gleichzeitig seriös und vorausschauend."