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Wo die Stärken der DESWOS liegen

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Hoher Lösungsdruck führt zu hoher Attraktivität für Bauprojekte
Das Angebot der DESWOS und ihrer Partner, kurzfristig einfache Lösungen ihres Wohnproblems gemeinsam zu erarbeiten findet bei den Zielgruppen schnell engagierte Antworten. Das Bedürfnis nach physischem Schutz und der sozialen Einbindung ist für alle Menschen so überlebenswichtig, dass deren Energien zur Schaffung beständiger Lösungen mobilisiert werden.

Selbsthilfe-Ansatz fördert die Identifikation
Der eigenständige Hausbau ist ein so hohes Ziel, der zu gewinnende Nutzen ist so überzeugend, dass die Betroffenen mit Engagement arbeiten. Hilfreich ist, dass fast immer eine Gruppe, eine Nachbarschaft oder ein ganzes Dorf plant. So entsteht ein „Wir-Gefühl“, das auch für weitere Entwicklungsaufgaben nutzbar wird.

Projektkonzept und Finanzierungsinstrumente fördern lokale Wirtschaftskreisläufe
Eigenarbeit senkt die Kosten. Projektgeld wird im eigenen wirtschaftlichen Umfeld gehalten. Baumaterial kommt deshalb aus der Region, Eigenproduktion wird favorisiert, weil dies Qualitätskontrolle und eigene wirtschaftliche Initiative ermöglicht. Rückfließende Gelder, werden für die Zielgruppe verwendet und für alle transparent verwaltet.

Selektive Förderung stabilisiert den Projekterfolg und vermeidet Überschneidung
Die Partnerorganisationen der DESWOS entwickeln komplementäre Projekte, das heißt, sie bauen auch solche Komponenten ein, die von anderer Stelle nicht gefördert werden. Sie müssen nachweisen, dass diese Komponenten nicht von anderer Seite, besonders nicht durch öffentliche Finanzierung geleistet wird.

Netzwerk-Ansatz verbreitet soziales und technisches Know how
Durch die Vielzahl von Partnerorganisationen und durch deren unterschiedliche Organisationsformen und spezifischen Kenntnisse kann die DESWOS gegenseitigen Austausch von Erfahrungen anbieten. Dazu gehört auch der Austausch von Fachkräften oder Exposures, die einen Einblick in die Arbeitsweise anderer Organisationen geben.

Enge Verknüpfung von Theorie und Praxis
Die Selbsthilfe-Baustelle und ihre Verknüpfung mit praxisorientierter Ausbildung hat sich als eine der effizientesten Lernmethoden erwiesen, insbesondere unter den Bedingungen der Armut, wo die Zielgruppen selten die benötigte Vorbildung für offizielle Abschlüsse und Diplome haben.

Gender Mainstreaming ist "eingebaut"
Die DESWOS hat den Ehrgeiz, den Hausbau an den Belangen der Hauptnutzer zu orientieren: Frauen und Kinder. Arbeitserleichternde Bauweisen zur besseren Organisation des Alltags und ein funktionales und schützendes Wohnumfeld sind im Sinne dieser Nutzergruppe. Zusätzliche Einkommen schaffende Maßnahmen sind sinnvoll, wenn sie keine zusätzliche Belastungen für die Frauen sind.