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Ecuador | Hausbau in Guamote

Selbsthilfe einer Indiogenossenschaft

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Guamote in der Provinz Chimborazo war Knotenpunkt der beiden wichtigsten Eisenbahnlinien in Ecuador. Der Anschluss an die Außenwelt hatte den Indios in über 3.000 m Höhe etwas Wohlstand gebracht. Aber die Bahnlinien sind lange wieder stillgelegt, die rund 2.000 Menschen im Ort und die umgebende Landbevölkerung sind verarmt.
Die Wohnsituation der Indiofamilien ist äußerst schlecht, die Menschen sind Kälte und Rauch durch offene Feuerstellen in den Hütten ausgesetzt. Die gesundheitliche Verfassung der Kinder und Alten ist erschreckend und die unzureichende medizinische Versorgung kann die hohe Kindersterblichkeit von 28 Prozent kaum bekämpfen. Es herrscht Analphabetentum und Mangel an Berufsausbildung - rund 30 Prozent. Einkommen ist kaum zu erwirtschaften. Die jüngeren Familienmitglieder verdingen sich als Saisonarbeiter an der Pazifikküste. Sie kehren zurück aus Guayaquil mit ein paar Dollar und bringen Hoffnung und den Willen zur Selbsthilfe mit. Vor Jahren gründeten sie eine Spar- und Kreditgenossenschaft. Mit dem Geld haben sie jetzt Bauland für 70 Häuser am Ortsrand gekauft. Aber für Neubauten reichen die angesparten Mittel nicht.

Die DESWOS und ihre Partnerorganisation Fundación EcoSur unterstützen in einer Pilotphase zunächst zehn verarmte Familien der Genossenschaft bei

  • dem Bau von fünf städtischen Häusern am Ortsrand
  • und dem Bau von fünf Dorfhäusern in der Umgebung sowie
  • der Qualifizierung talentierter Jugendlicher zum Maurer.

Die traditionell verankerte Nachbarschaftshilfe beim Hausbau wird „Minga" genannt und wird selbst bei den eher städtischen, auf Zweigeschossigkeit erweiterbaren Häusern durchgeführt.Sie werden aus Backsteinen und einem Betonskelett errichtet, um den Naturkatastrophen in der Andenregion mehr Widerstandskraft entgegenzusetzen. Die Backsteine werden übrigens vom Partner im Nachbarort in einem schonenden Verfahren selber hergestellt, genauso wie die Mikrobetondachziegel zur Deckung der eingeschossigen Bauten in den Dörfern. Die Indios errichten sie in einer stark erdbebenresistenten Lehmbauweise.

Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!

Wir benötigen Ihre Spende für:

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