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Indien | Barrierefreies Wohnen im Idukki District

Vom Glück wachsender Selbständigkeit

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Barrierefreie Hauszugänge bedeuten eine enorme Verbesserung der Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen.
Foto: Santhigiri Rehabilitation Institute (SRI)
Für Menschen mit körperlichen Behinderungen bedeutet der Alltag eine Vielzahl an Beschwernissen, die erst nachvollziehbar werden, wenn man einmal Behinderte begleitet hat. In vielen Ländern gibt es auch immer noch eine gesellschaftliche Ausgrenzung. Nicht durch bösen Willen, sondern durch mangelndes Bewusstsein und durch Unwissenheit über die Lebenssituation Behinderter und ihrer Familien. Die Lobby Behinderter ist in Entwicklungsländern besonders schwach.

Pater Paul Parakattel ist der Direktor der indischen Partnerorganisation Santhigiri Rehabilitation Institute (SRI). Sein Karmeliter-Ordern setzt sich in Indien besonders für die Rechte und die Wohlfahrt Behinderter ein. Gemeinsam mit der DESWOS verfolgt er das Ziel, Menschen mit Behinderungen ein möglichst unabhängiges und eigenständiges Leben ermöglichen.

Im Idukki Distrikt, im indischen Bundesstaat Kerala, hat das Santhigiri Rehabilitation Institute 175 Familien ausgewählt, die ein körperlich oder geistig behindertes Mitglied versorgen. Die meisten Familien leben in zerfallenden Hütten, in beengten kleinen Häusern oder in unfertigen Rohbauten. Vielfach ohne eine gut zugängliche Wasserversorgung oder Sanitäranlagen, obwohl in der Familie penible Hygiene und einfache Pflege wichtig sind.

Allen gemeinsam ist, dass sich die Menschen mit Behinderungen in ihren Unterkünften nicht so bewegen können, wie es für ihre Beeinträchtigung erforderlich wäre. Die Hauseingänge liegen zu hoch und haben unnötige Schwellen, innen und außen fehlen Haltegriffe und Geländer. Rollstuhlfahrern fehlt es an Rampen und breiten Türen, die Beweglichkeit erlauben.

Jeder Weg in das unwegsame Gelände zum abgelegenen Brunnen oder zur Toilette ist eine Qual. Viele müssen sich gar von Familienangehörigen tragen lassen – ein demütigender Vorgang unter den Augen der Nachbarn.

Nach einer ersten Pilotphase erweitern wir das Projekt mit folgenden Maßnahmen:

  • Ausbau, Umbau oder Neubau der Unterkünfte, je nach baulicher Dringlichkeit,
  • vorhandene Häuser werden um zweckmäßige Räume (10-15 m²) erweitert,
  • Ausstattung mit Handläufen und Rampen für Rollstühle,
  • Bau behindertengerechter Waschräume und Toiletten innerhalb der Häuser,
  • Aufbau und Einrichtung einer Werkstatt für Rehabilitationsmaterialien,
  • für Behinderte geeignete Einkommen schaffende Maßnahmen für 75 Familien mit geringen Einkommen, z.B. Computerdienstleistungen, Papierverarbeitung, Lebensmittelverarbeitung, Spielzeugproduktion, Textilveredelung, Ziegenzucht und Hühnerhaltung)

    Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!

Wir benötigen Ihre Spende für:

Brunnenbau zur Verbesserung der Wasserversorgung... Afghanistan
Toilettenbau für Schulen und Berufsbild... Indien
Schulausbau Friedensschule Pettavaithalai Indien
Häuser für 15 Familien der Narikuravas Indien
Hausbau- und Landwirtschaftsförderung Pakistan
Entwicklungsprogramm für benachteiligte... Indien
Bau eines Schulgebäudes für Dalit-Kinder Indien

Hier haben unsere Spender geholfen:

Bau eines Jugendzentrums in Sankipara, Mymensingh Bangladesch
Sichere Wasserversorgung und Schultoiletten für... Indien
Renovierung einer Schule für Dalit-Kinder Indien
Feste Häuser zum Schutz vor dem Sturm in Rayapudi... Indien
ASSIST-Kindergärten: Hilfe für Indiens betrogene... Indien
Wiederaufbau und Stärkung der... Nepal
Wiederaufbau in der Nord Iiolo Provinz Philippinen