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Uganda | Wasserversorgung einer Grundschule und eines Kindergartens für Waisen- und Straßenkinder in Kisubi

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Waschtag, denn heute ist genug Wasser da! ...So ist es leider nicht jeden Tag im St. Adrian-Haus von Sister Annie Jolly.
Foto: DESWOS

Wer in Deutschland lebt, muss sich die Frage nicht stellen: Wo bekomme ich Wasser her, wenn ich Durst habe, wenn ich etwas kochen oder meine Pflanzen gießen möchte? Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit: Wir drehen hierfür einfach den Wasserhahn auf. Für Sister Annie Jolly, Schulleiterin der „St. Adrian Kindergarten and Junior Orphanage“ in Kisubi ist es jedoch zentrale und jeden Tag wieder neu zu beantwortende Frage: Wo bekomme ich Wasser her, das die Schüler und Kinder trinken können, ohne krank zu werden? Wo bekomme ich Wasser für den Anbau von Gemüse her, um ein sicheres, vielfältiges und bezahlbares Angebot an Lebensmitteln an der Schule zu gewährleisten?

Vor allem während der heißen und trockenen Sommermonate ist das Problem am größten, wenn das spärliche und zudem teure Wasser über das öffentliche Wasserleitungs-netz zum Erliegen kommt. In diesen Zeiten wird es für Sister Annie Jolly schwer, den Bedarf an Trinkwasser für die derzeit 122 Grundschüler und Kindergartenkinder zu decken. Auch der Anbau von Gemüse auf dem Schulgelände zur Versorgung der Kleinen mit einer ausreichenden Menge an gesunden Lebensmitteln wird zu einer Herausforderung. Am St. Adrians handelt es sich ausschließlich um Waisen- und Straßenkinder sowie um Kinder, die aus sehr armen Familien aus der näheren Umgebung der Schule kommen.

Zwar befindet sich in rund 2 km Entfernung ein öffentlicher Brunnen, der für die Schule vor allem in den Zeiten der Wasserknappheit eine zentrale Bezugsquelle darstellt. Der Transport der benötigten Wassermengen ist jedoch sehr beschwerlich und zeitaufwändig. Zudem ist das Wasser verunreinigt und verursacht bei den Kindern immer wieder Krankheiten wie Diarrhoe, Typhus oder Cholera.

„Wenn wir Wassertanks hätten, in denen wir das Regenwasser von den Dächern der Schulklassen sammeln könnten, dann wäre uns sehr geholfen,“ so Sister Annie Jolly gegenüber dem DESWOS-Mitarbeiter Gregor Peter, der als Projektverantwortlicher die „St. Adrian School“ kürzlich besucht hat. Sister Annie Jolly: „Denn wenn wir genug Wasser sammeln könnten, dann wären wir unabhängig von der unzuverlässigen und teuren öffentlichen Wasserversorgung und könnten das ganze Jahr über unsere Kinder viel besser mit gesunden Lebensmitteln und sauberen Trinkwasser versorgen.“

Die Gesundheit und Bildung von Kindern zu fördern, die aufgrund ihrer Lebensumstände ohnehin schon einen schweren Start ins Leben haben, ist das Ziel der DESWOS.

Zur Besserung der Wasserversorgung des „St. Adrian Kindergarten and Junior Orphange“ ist der Bau von 5 Regenwassersammeltanks à 10.000 Liter geplant.

Die Kosten für die Aufstellung der Tanks mit den Fundamenten sowie Dachrinnen und Rohren belaufen sich auf insgesamt 6.000 Euro, also 1.200 Euro pro Sammeltank. Die Schulleitung wird die hierfür notwendigen Materialien vor Ort einkaufen und die Bauausführung planen und überwachen.

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende die Gesundheit und Bildungschancen der bedürftigen Grundschul- und Kindergartenkinder in Kisubi.
Herzlichen Dank für Ihre Spende!

Spendenstichwort: WS 488 Wasser für die Kita & Waisenhaus St. Adrians, Uganda


DESWOS e. V. | Sparkasse KölnBonn

Konto: 660 22 21 | BLZ: 370 501 98

IBAN: DE87 3705 0198 0006 6022 21 | SWIFT-BIC: COLSDE33




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