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Uganda | Wohnheim für Straßen- und Waisenmädchen in Kampala

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Die Schlafräume sind völlig überfüllt und das Heim in einem sehr schlechten Zustand.

In Uganda gibt es keine Straßenkinder. So ist die Wahrnehmung vieler Menschen in Uganda, denn eigentlich habe jeder sein Zuhause oder Verwandte, die einen aufnehmen können. Sr. Mary Alma Nakanwagi hat eine andere, bittere Erfahrung. Sie ist Leiterin des Little Sisters of St. Francis Streetchildren and Orphans Rehabilitation Centre in Nsambya, einem Heim für Straßenkinder und Waisen in Ugandas Landeshauptstadt Kampala. Sr. Mary Alma betreut zurzeit insgesamt 800 Kinder und Jugendliche, davon 215 in ihrem völlig überfüllten Wohnheim.
Wie kommt es zu solchen Widersprüchen und weshalb engagiert sich die DESWOS für den Bau eines Wohnheims für Straßen- und Waisenmädchen?

In Uganda bietet die Großfamilie einen traditionell festen Zusammenhalt. Dennoch haben besonders die Armen auf dem Land große Probleme, wenn sie kein Schulgeld zahlen können. Sie suchen nach Möglichkeiten, ihre Kinder in eine Schulausbildung oder in berufliche Ausbildungen zu bringen. In der Stadt sind Verwandte behilflich, aber oft gibt es Gewalt in den Familien oder auch Ausbeutung und Missbrauch. Dann schauen sich die Jugendlichen auf der Straße nach besseren Möglichkeiten zum Leben um. Die Streetworker aus Sr. Mary Almas Team lesen sie auf den Straßen auf.

Manche Familien vom Lande versuchen auch ganz direkt, ihre Kinder für eine Ausbildung bei Sr. Mary Alma unterzubringen. Sie hoffen bei ihr auf eine Schul- und Berufsausbildung, die sie selbst ihren Kindern nicht bieten können.

Deshalb sind nicht alle der fast 800 Schützlinge im Wohnheim Straßenkinder und Waisen. Sie hilft den hilfesuchenden Kindern und Jugendlichen, damit sie nicht sozial entgleisen und nimmt sie in ihre Obhut, um ihnen Unterkunft und Schulbildung zu geben. 

Das jetzige Wohnheim in Kibiribiri platzt aus allen Nähten und nach 12 Jahren ist es dem Verfall nahe. Für 50 Mädchen, die nicht zu ihrer Familien zurück können, soll ihnen ein Wohnheim die schulische und berufliche Ausbildung ermöglichen. Unser Ziel ist, dass die Älteren einen Beruf lernen und später auf eigenen Beinen stehen.

Die Hilfe der DESWOS für die Mädchen umfasste:

  • ­Neubau eines Wohnheims mit Vierbettzimmern                   
  • ­Türen und Fenster 
  • ­Mahlzeiten und Betreuung pro Mädchen
  • Wasser- und Elektroinstallationen                            
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern! Bitte fördern Sie weitere Projekte mit Ihrer Spende. Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Wir benötigen Ihre Spende für:

Neue Lehrerwohnungen in der Shangilia-Schule Kenia
„Wir müssen alle Talente fördern…“ Tansania
Schulausbau für Kinder in der Flüchtlingssiedlung... Uganda
Wasserversorgung einer Grundschule und eines... Uganda
Bau von Trockentrenntoiletten im Mulanje Distrikt... Malawi
Kindgerechte Betreuung in Mfuleni Südafrika
Mobiles Ausbildungszentrum im Werkstattbus,... Tansania
Mädchenwohnheim Sekundarschule Mulanga Sambia
Wohnungsbau mit Handwerkerfamilien in Arusha Tansania

Hier haben unsere Spender geholfen:

Bau von Lehrerwohnungen Shangilia Kenia
Bau eines Wohnheims für Schülerinnen in Ruanda Ruanda
Bau einer Grundschule in Mulanga Sambia
Weiterführende Schule in Mulanga fertiggestellt Sambia
Einrichtung von Kindertagesstätten Mfuleni Südafrika
"Georg-Potschka-Training-Centre for Girls" Tansania
Renovierung des Gemeindeszentrums Kigamboni,... Tansania
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Ausbau des Zentrums für Mutterschutz in Kamuli Uganda